Die Seite soll die Plattform für Radtouren in die ganze Welt sein. Informationen über Ideen, Planungen und Umsetzungen der Radreisen findet Ihr hier.
2014: Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Georgien, Armenien, Iran, Vereinigte arabische Emirate, Malaisya, Thailand
2015: Thailand, Laos, China, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland

2016: Am 27.Februar gestartet durch Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, zur Zeit in Peru nach Bolivien, Chile, Argentinien, Brasilien


2014 : 266 Tage / 2015 : 177 Tage on Tour 17.027 km
2014 - 2016 : 537 Tage on Tour Tage 22.177 km

 


Route Südamerika 2016 (Peru2) (gelb geplant / blau gefahren)
Huancayo - Ayacucho - Andahuaylas - Abancay Stand:29.05.2016
Abschnitt: 11 Tage; 653 km; ca. 10.019 Höhenmeter
Gesamt 2016: 94 Tage; 5150 km; ca. 59.430 Höhenmeter


Route Südamerika 2016 (Peru 1) (gelb geplant / blau gefahren)
Trujillo -  Huaraz - Codilera Blanca - Amarilis - Lago Junin - Huancayo Stand:17.05.2016
Abschnitt: 22Tage; 1011 km; ca. 12.194 Höhenmeter
Gesamt: 81 Tage; 4538 km; ca. 49.411 Höhenmeter


Route Europa 2016 (Spanien Portugal) (gelb geplant / blau gefahren)
Col de Pierre St.Martin - Pamplona - Tolosa - Muskiz - Baria de Arriba - Peleon - Oviedo - Belmonte - Melide - Santiago de Compostela - Porto - Porta de Inferno - Termas de S.Petros - Fatima - Obidos - Lissabon Stand 24.04.2016
Gesamt: 58 Tage; 3521km; ca.36.811 Höhenmeter


Route Europa 2016 (Deutschland Belgien Frankreich) (gelb geplant / blau gefahren)
Troisdorf-Spich - Vouzier - Orleans - Blois - Amboise - Saumur - Fontenay - La Rochelle - Royan - Salles - Sevignacq - Lourdes - Col de Pierre St.Martin
23 Tage; 1702km; ca.13.353 Höhenmeter
19 Tage; 1562km; ca.9382 Höhenmeter


Route Südamerika 2016
Trujillo (Peru) - Grenze (Bolivien)

Grenze (Bolivien) - Salar de Uyuni - Grenze (Chile)

 

Grenze (Chile) - Atacama Wüste - Mendosa (Argentinien)

Mendosa - Buenos Aires - Salto oder Mendosa - San Carlos de Bariloce (Ruta40)

Salto (Argentinien) - Sao Paulo (Basilien)

San Carlos de Bariloce (Ruta40) - Torre del Peine - Ushuaia

   
   

  

Berichte Huancayo - Grenze Bolivien zur Zeit in Abancay
Vom 18.Mai 2016 – 30.Mai 2016; 13 Tage

Gesamt Peru: 1663 km; Höhenmeter: 22.510 m; Gesamt 2014/2015/2016: 22.177 km

Autor: Michael Schreiber
Vom 20.Mai 2016 – 24.Mai 2016 Tag 84 (524) - Tag 88 (527)

Huancayo - Ayacucho 263 km Rad; 9 km zu Fuß, Gesamtkilometer: 4801 km

Datum km Schnitt;km/h Höchst;km/h Höhenmeter Zielort
20.05.16 67,17 14,72 56,36 816 Izcuchaca
21.05.16 84,73 14,86 50,7 863 La Esmeralda
22.05.16 61,14 13,39 61,74 934 Huanta
23.05.16 50,01 12,81 49,23 828 Ayacucho

Schon ist man wieder unterwegs und es gibt wieder was zu erzählen. Erst der Abschied nach 5 Übernachtungen in Huancayo. Es wurden noch Abschiedsbilder gemacht und Kontaktdaten ausgetauscht. Es dauerte einige Zeit bis ich Huancayo verlassen hatte und mal wieder frische Luft schnuppern durfte. Doch dann führte die Straße auch gleich schon bergauf zum Abra Tellevio auf 3902 m. Für 3 km des Anstiegs hatte ich mal wieder einen langsamen LKW zur Hilfe. Im letzten Abschnitt hielten plötzlich 3 peruanische Motorräder mit Gepäck vor mir und warteten auf mich. Es waren 2 Deutsche auf 13 tägiger Rundreise. Sie hatten sich die Motorräder geliehen. Kurz später war ich auch oben und hatte mal wieder eine atemberaubende Abfahrt zurück ins Tal des Rio Montaro vor mir. Es lohnt sich hier in Peru jeder Anstieg. Um 14 Uhr hatte ich in Izucuchaca mein Tagesziel erreicht, mein Hotel lag direkt an der Bahntrasse und war nur über die Schienen zu erreichen. Nach der Dusche stand ein kleiner Rundgang zur historischen Steinbrücke und dem Bahnhof am Dorfplatz an. Der Bahnsteig, wenn man Ihn so nennen will, war in den Dorfplatz integriert. Hier tauchte plötzlich ein Bus mit Musikkapelle auf und es war Fiesta auf dem Dorfplatz. Man tanzte um einen Stapel Bierkästen die gleichzeitig geleert wurden. Im Restaurant unterhielt ich mich noch mit einer peruanischen Englischlehrerin. Sie konnte nicht viel besser Englisch als ich. Sie erzählte das die Fiestagesellschaft aus einem kleinen Dorf zwischen Huancayo und Izcuchaca stammt. So bin ich heute durch das Dorf geradelt den ich konnte mich erinnern das ich dort die gleiche Musik vernommen hatte. So sitze ich nun noch auf dem Dorfplatz und beobachte das Treiben. Zurück im Hotel habe ich noch im Dunkeln Tagebuch getippt, denn es war Stromausfall.

 

Berichte Trujillo - Huancayo
Vom 26.April 2016 – 19.Mai 2016; 24 Tage

Gesamt Peru: 1011 km; Höhenmeter: 12.491 m; Gesamt 2014/2015/2016: 21.566 km

Autor: Michael Schreiber


Vom 26.April 2016 – 28.April 2016 Tag 60 (499) - Tag 62 (501)
Lissabon Flughafen – Madrid – Lima - Trujillo 10 km Rad; 24 km zu Fuß, Gesamtkilometer: 3537 km

Auf nach Peru! Erstmal 6 km gerade aus zum Airport Lisboa, alles läuft am Schnürchen, angekommen, Rad verpacken lassen, warten auf Check-in, doch hier war das Schnürchen zu Ende, denn die Dame am Schalter meinte das ich einen Ausreisebeleg für Peru brauche. Ich war nicht davon überzeugt aber sie war nach der Vorschrift an ihrem PC dazu angewiesen. Sie wollte mich ohne dies nicht mitfliegen lassen. Also was anderes machen als in ein Reisebüro zu hetzen und einen günstigen Flug von Cuzco nach La Paz buchen und das eine Stunde vor Abflug. Doch das war die einzigste Möglichkeit mitzufliegen. Eine Stunde später war ich in Madrid mit 5 Stunden Aufenthalt. So bin ich zum Burger King und habe mich gestärkt denn auf dem Flug gab es nur Essen gegen Bares. Ich nutzte die Zeit endlich mal meine Notizen von Portugal zu tippen und war nun entspannt denn ich hatte nun ein gutes Gefühl für den weiteren Verlauf des Fluges, aber es ist immer stressig, denn irgendwas passt immer nicht. Im Flug nach Lima gings gleich weiter mit Gedanken machen, es gab 2 Formulare für die Einreise nach Peru. Das erste zur Immigration, hierzu meine Gedanken: Werden sie wohl nun meine Aufenthaltsdauer von meinem gebuchten Flug nach La Paz abhängig machen also nur 30 Tage? Zweites Formular war für den Zoll, auf der Rückseite war beschrieben was unverzollt eingeführt werden darf. 2 Fotoapparate, 1 Videocam, 20CDs 4 SD-Karten und schon ratterte es bei mir, du hast mindestens 15, angeben oder nicht? Ich gabs nicht an und die Gedanken waren alle wieder für die Katz, auch das Flugbuchen war nicht nötig. Der Passkontrolleur in Lima fragte nur wie lange ich bleibe. Ich sagte 70 Tage, er stempelte 90 Tage. Alles super, da konnte mich auch das Delay beim letzten Flug nach Trujillo nicht mehr schocken. Der Grund war schlechter Sicht am Zielflughafen. Auf dem Flug hatte ich eine super nette Peruanerin neben mir. Sie lebt jetzt in den USA und erzählte mir viel über ihre Heimatstadt Trujillo und Peru. Sie zwang mich sogar ihren Fensterplatz einzunehmen. Anfangs war die Küste zu sehen und dann kam die schlechte Sicht mit dicken Wolken. Beim Landeanflug tauchte die Maschine kurz vor Bodenkontakt aus den Wolken auf. So muß es sein wenn man ins Meer stürzte denn unter der Maschine sah man das Meer in gefühlten 20m Abstand, doch dann kam die Landebahn. Erleichterung. Ich war am Ziel meines Südamerika Starts.

Berichte Grenze Frankreich – Grenze Spanien
Vom 01.März 2016 – 21.März 2016; 21 Tage
Gesamt Frankreich: 1532km; Gesamt 2014/2015/2016: 18.730 km

Autor: Michael Schreiber

Vom 01.März 2016 – 07.März 2016 Tag 4 (442) - Tag 10 (448)
Etappe Grenze Frankreich - Vouziers - Nogent - Orleans 373 km Rad; 27 km zu Fuß, Gesamtkilometer: 651 km

Bonjour France! Ja, Frankreich ist erreicht und keine Sonne mehr wie in den vergangenen Tagen. Wenige Kilometer hinter der Grenze wurde ich mit der Geschichte des 2.ten Weltkriegs konfrontiert. „Während der allgemeinen Offensive am 10.Mai 1940 bei dem Sie alles platt machten erreichten die Deutschen Streitkräfte einen Tag später Bouillon. Sie machten wie bei ihren Blitzkriegen weiter und kämpften sich weiter nach Westen in Richtung Maas vor um ihre Strategie Sichelschnitt bis nach Dunkerque fort zu führen.“ So steht es auf dem Schild in Saint Menges Maison Fort welches noch heute die Schäden der schweren Kämpfe an diesem Ort auf weist. Ich erreiche auch bald die Maas und überquere sie. Am Canale de Adennes durchquere ich bezaubernde kleine verträumte Dörfer. Die typischen Steinhäuser mit ihren alten Fensterläden säumen die Dorfstraßen. Bei stärker werdendem Wind und Niederschlag erreiche ich Vouziers. Ich gönne mir mal wieder eine Luxusherberge. Diese Bezeichnung war nur dem Preis angemessen, den es war ein Motel an der Ausfallstraße, aus de Dusche kam diesmal nur kochend heises Wasser und so duschte ich schnell im Nachbarzimmer welches noch nicht belegt war. Das Abendessen besorgte ich mir gleich im Lidl nebenan.

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