Früh im Bett – früh wach. Wir sind erfrischt und tatendurstig.

Das Frühstück ist gut und reichlich. Als Steff und ich zu einem Zigarettchen nach draußen gehen, beginnt es zu tröpfeln. Na – das fängt ja gut an. Also Regenjacke an und los. Nach 1 km merke ich, das reicht nicht. Also auch noch Regenhose und lange Handschuhe – es ist empfindlich kalt. Weiter geht’s durch beständigen aber leichten Regen. Steff hat Schwierigkeiten mit seiner Beinbekleidung: kurze Hose plus Beinlinge; das Zeug will nicht halten, rutscht unter der Regenhose und bereitet Unbehagen. Micha verklebt die Sache mit Panzerband, das hilft mal kurz.

Nach 35 km erreichen wir Kulmbach und treffen dort Steffs Lebensgefährtin Jana, die um 4 Uhr früh in Köln gestartet ist, um eine Etappe mit uns zu fahren (das muss die wahre Liebe sein). Stolz präsentiert sie ihr flammneues, chilirotes Manufakur-Fahrrad. Zur Begrüßung gibt’s ein leckeres Mönchhof, nur eines von (geschätzt) 20 verschiedenen Bieren, die wir auf dieser Fahrt noch kennenlernen werden.

Dann geht’s zu viert weiter. Mittags kommen wir an die „Waldeslust“ und stärken uns mit Haxe und Salat.

Jetzt ist es auch trocken, wir können Regensachen ausziehen. Weiter nach Lichtenfels, da kennt Jana einen Brauerei-Gasthof. Kaffee, Kuchen, lecker Bier zu € 1,80 je Halbliter, schön. Während Jana und Steff ein Familiengrab im Ort besuchen, lassen wir uns noch ein Bierchen kommen, bevor es zur Pension in Reundorf geht. Umziehen und Duschen. Frisch aufgemotzt geht’s zum Gasthaus Müller, wo wir bestens bewirtet werden.

Steff probiert sich im Rahmen einer Weinprobe durch 7 Frankenweine, kreiert seine Favoriten und nimmt 2 Literflaschen mit. Die werden auf der Pensionsterrasse als Schlummertrunk mit Blick auf die beleuchtete Basilika „Vierzehnheiligen“ ausgetrunken. Schnell sind wir durchgefroren und selig. Also ab ins Bett.


 

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